Boßeltour

Boßeltour

Ein Jahr ist wieder einmal um. Wie sollte es anders, Anke hat wieder ein Event ausgestattet. Am 13.11. geht es zur winterlichen Boßeltour. Um 10.30 Uhr ist Treffen.

Die Gruppen sind schon aufgeteilt worden und Anke verteilt farbige Namenschilder. Jede Mannschaft besteht aus vier Mitspielern und es sind, trotz krankheitsbedingter Ausfälle, noch 5 Gruppen geworden. Große Bollerwagen stehen aufbruchbereit vor der Tür. Befüllt mit heißem Kinderpunsch, Tee und den Boßelkugeln. Wenn der Energieverbrauch zu hoch geworden ist, sollte die Naschtruhe den Zuckerhaushalt schnell wieder auf Vordermann bringen. Die Spielregeln sind schnell erklärt, alle sind warm angezogen und los geht es. Natürlich nicht ohne Ankes mahnende Worte, den Reinbeker Redder an der Ampel zu überqueren. Wir starten mit zwei anderen Gruppen als Erstes. So dürfen wir auch den Wegeverlauf markieren. Im leuchtenden Pink. Sieht super aus auf dem weißen Schnee. Ich bin mir nicht sicher, was mehr Spaß macht. Das Werfen, oder das Absichern des Weges um ja keine Boßelkugel zu verlieren. Mit großem Hallo, Achtung, Vorsicht und viel Lachen zogen wir durch die Feldmark. Sehr oft mussten wir die Kugeln aus den Bächen fischen und nahmen diese Zeit, um uns mit dem Kinderpunsch und den Naschereien zu stärken.

Die Sonne machte aus dem Schnee eine glitzernde Landschaft. Das Licht war traumhaft schön. Eine Gruppe Rehe stand bewegungslos auf dem Feld. Ein wirklich schönes Bild. Aber weiter geht es. Es ist schon beachtlich wie hoch Männer springen können, wenn sie von einer Boßelkugel verfolgt werden. Auch machten die Kugeln wohl nicht immer das, was die Werfer wollten. Es gab viel zu Lachen. Nach 4,5 Stunden hatten auch wir das Ziel erreicht. Im Parktantenhaus standen schon drei leckere heiße Suppen für uns bereit. Anke hatte mit einigen lieben und netten Helfern, alles selber gekocht. LECKER. Es gab Käselauch-, Rosenkohl- und eine Wirsingkohlsuppe. Nach 4,5 Stunden an der frischen Luft, war das, ein willkommener Genuss. Viele von uns bekamen rote Wangen und wir wärmten so richtig durch. Alle erzählten von ihrem schönen Tag und wie nett es war, neue Leute kennen zu lernen. Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen gab es dann die Siegerehrung. Das war sehr aufregend. Mit Medaillen und großem Applaus ging es zur Sache. Leider machte unsere Gruppe nur den vierten Platz. Ich frage mich woran das gelegen hat. Wir haben doch so viel gelacht. Aber das zählt wohl nicht bei der Platzvergabe. Bestimmt lag es daran, dass Anke uns im nächsten Jahr wieder dabeihaben möchte. Wir sollten dann vielleicht einige Übungssonntage einlegen. So eine Medaille ist doch etwas Besonderes. Oder? Auf jeden Fall war es ein toller Tag und wir danken Anke für Ihre schönen Ideen und Ihre Mühe. Wie gut, das es doch noch Menschen gibt die Ihre Zeit für andere bereitstellen. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Brigitte und Michael Paulick

 

50 plus

Dienstag, 20 Uhr

Was wieder Dienstag? Es ist gerade so gem√ºtlich auf der Couch. Wollten wir uns nicht die Sendung im Fernsehen angucken? Sind wir nicht müde, weil - den ganzen Tag auf den Beinen? Oder, oder ..?

 

Nein, wir sind diszipliniert. Auf zum Bornbrook. In die Turnhalle. Tatsächlich, es gibt noch mehr, die den Weg nicht scheuten. Nun wird erstmal begrüßt. Die meisten hat man ja eine ganze Woche nicht gesehen. Groß schnattern ist nicht. Es wird zum Warm up gerufen. Laufen, laufen ist angesagt: große Schritte, kurze Schritte, hopsend, über Matten, mal mit Ball (immer schön tippen, mit der rechten, mit der linken Hand), oder Seil springend durch die Halle. übrigens, wie lang ist eigentlich die Halle? Nicht vergessen, eine Bahn gehend, damit der Puls wieder runter kommt. Und dann, noch mal- hin, her, hin, her - mindestens sieben Bahnen. Erlöst! Wir dürfen einen Schluck aus der Selterpulle nehmen. Dazu der Hinweis unseres unermüdlichen Vorturners: wenn´s nicht geht, aufhören ‚ sprich gehen. Ach, es geht ja. Nun wird es gemütlicher. Matten verteilen. Manchmal sind wir so viele, dass die Anzahl der Matten nicht ausreicht. Dann wird zusammen gerückt. Schön ist, wir sitzen. Zu mindestens erstmal. Aber nun, auf den Bauch, laaang ausstrecken, die Arme ausgestreckt anheben, die Beine ebenso; entspannen, Liegestütze, natürlich alles mehrmals. Dabei hat Siegmar eine etwas merkwürdige Art zu zählen. Mit anderen Worten, wir werden gefordert. Auf den Rücken mit uns, Bauch kloppen, mit dem Oberkörper ganz langsam hochkommen und  - halten! Matten einsammeln. Gehört auch zum Training. Ah ha. Was jetzt dran ist: Spiele! Basketball, Hockey, Völkerball, Faustball, Federball. Da wird getobt, gefoult, gekämpft, geschimpft und natürlich gelacht (ähm, wie alt sind wir? Nun, für unsere Eltern sind wir ja immer noch "Kinder". Was zählen da die Jahre?) Und nun? Kreis bilden. Dehnungsübungen, damit wir keinen Muskelkater bekommen Hoch mit den Armen, auf die Zehenspitzen, runter mit dem Oberkörper, Arme pendeln nach links, nach rechts, langsam wieder hoch, Kopf nach rechts, links (und immer die Augen mitnehmen; tja, wo sollen wir sie sonst lassen?), auf einem Bein stehen, zur Balance mit dem Arm nach der Sonne greifen. Und immer wieder dehnen. Noch mal trinken. Dann zum Abspann auf die Schwebebalken setzen. Augen schließen, entspannen, uns auf unseren Körper besinnen. Leise Musik im Hintergrund. Das war´s mal wieder. Ab zum Duschen.
Und - sehen wir uns nächsten Dienstag wieder? Na, klar.