Dienstag, 20 Uhr

Was wieder Dienstag? Es ist gerade so gem√ºtlich auf der Couch. Wollten wir uns nicht die Sendung im Fernsehen angucken? Sind wir nicht müde, weil - den ganzen Tag auf den Beinen? Oder, oder ..?

 

Nein, wir sind diszipliniert. Auf zum Bornbrook. In die Turnhalle. Tatsächlich, es gibt noch mehr, die den Weg nicht scheuten. Nun wird erstmal begrüßt. Die meisten hat man ja eine ganze Woche nicht gesehen. Groß schnattern ist nicht. Es wird zum Warm up gerufen. Laufen, laufen ist angesagt: große Schritte, kurze Schritte, hopsend, über Matten, mal mit Ball (immer schön tippen, mit der rechten, mit der linken Hand), oder Seil springend durch die Halle. übrigens, wie lang ist eigentlich die Halle? Nicht vergessen, eine Bahn gehend, damit der Puls wieder runter kommt. Und dann, noch mal- hin, her, hin, her - mindestens sieben Bahnen. Erlöst! Wir dürfen einen Schluck aus der Selterpulle nehmen. Dazu der Hinweis unseres unermüdlichen Vorturners: wenn´s nicht geht, aufhören ‚ sprich gehen. Ach, es geht ja. Nun wird es gemütlicher. Matten verteilen. Manchmal sind wir so viele, dass die Anzahl der Matten nicht ausreicht. Dann wird zusammen gerückt. Schön ist, wir sitzen. Zu mindestens erstmal. Aber nun, auf den Bauch, laaang ausstrecken, die Arme ausgestreckt anheben, die Beine ebenso; entspannen, Liegestütze, natürlich alles mehrmals. Dabei hat Siegmar eine etwas merkwürdige Art zu zählen. Mit anderen Worten, wir werden gefordert. Auf den Rücken mit uns, Bauch kloppen, mit dem Oberkörper ganz langsam hochkommen und  - halten! Matten einsammeln. Gehört auch zum Training. Ah ha. Was jetzt dran ist: Spiele! Basketball, Hockey, Völkerball, Faustball, Federball. Da wird getobt, gefoult, gekämpft, geschimpft und natürlich gelacht (ähm, wie alt sind wir? Nun, für unsere Eltern sind wir ja immer noch "Kinder". Was zählen da die Jahre?) Und nun? Kreis bilden. Dehnungsübungen, damit wir keinen Muskelkater bekommen Hoch mit den Armen, auf die Zehenspitzen, runter mit dem Oberkörper, Arme pendeln nach links, nach rechts, langsam wieder hoch, Kopf nach rechts, links (und immer die Augen mitnehmen; tja, wo sollen wir sie sonst lassen?), auf einem Bein stehen, zur Balance mit dem Arm nach der Sonne greifen. Und immer wieder dehnen. Noch mal trinken. Dann zum Abspann auf die Schwebebalken setzen. Augen schließen, entspannen, uns auf unseren Körper besinnen. Leise Musik im Hintergrund. Das war´s mal wieder. Ab zum Duschen.
Und - sehen wir uns nächsten Dienstag wieder? Na, klar.